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Zahl der Verkehrstoten steigt wieder – DVW will mehr Verantwortung

Berlin, 12. Dezember 2018: Laut der aktuellen Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird die Zahl der Verkehrstoten für das Jahr 2018 voraussichtlich leicht ansteigen auf 3.220. Auch die Zahl der Verletzten erhöht sich. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) sieht die Bilanz auch als klares Signal, Menschen noch stärker an ihre Verantwortung im Straßenverkehr zu erinnern.

Auch DVW-Präsident und Bundesminister a.D., Prof. Kurt Bodewig, zeigt sich besorgt: "Nachdem die Zahl der Verkehrstoten in den letzten beiden Jahren auf Rekordtief waren, ist die aktuelle Entwicklung ein Schritt zurück. Auf dem Weg zur Vision Zero müssen unsere Bemühungen verstärkt werden. Beim Thema Alkohol und Drogen, Geschwindigkeit und Ablenkung brauchen wir mehr Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer."

Mit 3.180 war die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen in 2017 auf dem niedrigsten Stand seit der Erfassung der Unfallzahlen. Für dieses Jahr wird eine Erhöhung um etwa 1 Prozent erwartet. Laut Destatis steigt die Zahl der Verletzten ebenfalls um 1 Prozent auf voraussichtlich 393 000. Einen leichten Anstieg wird es auch bei der Gesamtanzahl der Unfälle geben. Hier wird der Wert wieder mehr als 2,6 Millionen betragen. Grundlage der Prognose sind die Unfalldaten der Monate Januar bis September 2018.




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Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,7 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring.