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Weltgedenktag für Verkehrsopfer: Sicherer Straßenverkehr braucht auch internationale Zusammenarbeit

Berlin, 15.11.2018: Weltweit verlieren jedes Jahr etwa 1,3 Millionen Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Am Sonntag, den 18. November, findet deshalb der Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer statt, an den die Deutsche Verkehrswacht (DVW) erinnern möchte. Ihr Präsident, Prof. Kurt Bodewig, wirbt auch für internationale Zusammenarbeit, um die Zahl der Getöteten auf unseren Straßen zu reduzieren.

"Tourismus und Transportwesen vernetzen unseren Verkehr schon lange über Staatsgrenzen hinweg. Bei der Verkehrssicherheit dürfen wir darum nicht am Schlagbaum halt machen, sondern müssen in den Dialog treten und unsere Erfahrungen im Sinne der Vision Zero teilen", äußerte sich der DVW-Präsident und Bundesminister a.D., Prof. Bodewig.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich 1,3 Millionen Menschen im Verkehr, verletzt werden 50 Millionen. Schlimm ist es vor allem in Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen, wo 90 Prozent der tödlichen Unfälle passieren. Europa hingegen gehört zu den Regionen mit der höchsten Verkehrssicherheit.

Der Gedenktag

Der "Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer" findet seit 1995 unter der Schirmherrschaft der "European Federation of Road Traffic Victims" (FEVR) statt. Ins Leben gerufen wurde er zwei Jahre früher von der britischen Initiative "Road Peace". Seitdem hat er sich zu einer globalen Initiative entwickelt. Am 26. Oktober 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen gemeinsam mit der WHO den dritten Sonntag im November zum offiziellen Datum für den Weltgedenktag.




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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,7 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring.