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Verkehrswacht fordert mehr Sicherheit bei Elektrokleinstfahrzeugen

Um die Gefährdung durch Elektrokleinstfahrzeuge zu reduzieren, forderte die Deutsche Verkehrswacht (DVW) auf ihrer Jahreshauptversammlung am 25. Mai 2019 in Bremen, betreffende Fahrzeuge ohne Lenkstange nicht für den Straßenverkehr zuzulassen. In dem entsprechenden Beschluss sind auch Kommunen aufgerufen, die ihnen mögliche Freigabe von Gehwegen für diese Fahrzeugklasse nur in notwendigen Einzelfällen zu erteilen und dann kritisch zu beobachten. Hierbei sollen verstärkte Kontrollen durch die Polizei die Einhaltung und damit die Sicherheit von Fußgängern gewährleisten. Zur Erhöhung der Sicherheit gehört zudem, das Infrastrukturangebot durch Investitionen deutlich zu verbessern, da Fahrzeuge wie Elektrotretroller nur Radverkehrsanlagen nutzen dürfen und diese ohnehin schon stark belastet oder in schlechtem Zustand sind.

Als weitere Maßnahme für mehr Sicherheit bei Elektrokleinstfahrzeugen soll die Bundesanstalt für Straßenwesen die Entwicklung wissenschaftlich begleiten, wofür der Unfallursachenkatalog der Verkehrsunfallanzeige ergänzt werden müsse. Trotz einiger Anpassungen bei der Verabschiedung der Verordnung für Elektrokleinstfahrzeuge, blieben aus Sicht der DVW kritische Punkte noch unberührt, deren Wichtigkeit in Bremen nochmals unterstrichen wurde. So fordert die DWV für die Nutzung einen Nachweis von Kenntnissen der Straßenverkehrsordnung, wie es für alle Kraftfahrzeuge vorgesehen ist. Dies sollte mindestens mit einer Mofa-Prüfbescheinigung geschehen. Damit ist auch ein Mindestalter von 15 Jahren festgesetzt.




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Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,7 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring.