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DVW-Kooperation für mehr Sicherheit mit Lastenrädern

Für den Transport von Kindern und sperrigen Gütern ist das Lastenfahrrad besonders in Städten eine Alternative zum privaten PKW, dazu umweltschonend und gesundheitsfördernd. Sich mit Lastenrädern sicher im Verkehr zu bewegen, ist allerdings anspruchsvoll. Um die steigende Nachfrage zu begleiten, startet die Deutsche Verkehrswacht (DVW) ein Kooperationsprojekt mit dem niederländischen Lastenradhersteller Babboe. Beide Partner informieren mit passenden Medien und einer entsprechender Kommunikationsstrategie Wissenswertes über die Räder und wie sie sicherer im Alltag genutzt werden können. Babboe wurde 2005 in Amersfoort von Eltern gegründet, die ein Lastenrad entwickeln wollten, bei dem nicht nur der praktische Nutzen, sondern auch die Sicherheit der mitfahrenden Kinder im Vordergrund stehen.

Innerhalb der Zusammenarbeit wurde die Info-Broschüre "Lastenrad Sicherheit" erstellt, die sich vorrangig an Eltern und Erzieher richtet und praktische Tipps für die sichere Fahrt mit Kind und Kegel bereithält. Denn gerade wer sich neu für ein Lastenrad entscheidet, ist mit den besonderen Anforderungen nicht immer vertraut oder unsicher, was die sichere Ausstattung angeht. Lastenräder sind größer und schwerer als der normale Drahtesel und haben darum auch andere Fahreigenschaften. Sie haben einen größeren Wendekreis sowie ein anderes Lenk-, Brems- und Kurvenverhalten, besonders wenn sie beladen sind. Zudem ist die richtige Kindersicherung hier genauso wichtig wie die Kenntnis der rechtlichen Besonderheiten. Die Broschüre wird ab Mitte Juli 2019 kostenlos über die DVW-Website zur Verfügung gestellt und auch von den ehrenamtlichen Mitgliedern der örtlichen Verkehrswachten in ganz Deutschland verteilt.




Weitere Informationen:
facebook.com/DeutscheVerkehrswacht
youtube.com/RiskierNichts 
twitter.com/DtVerkehrswacht 

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu  größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Sie arbeitet für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit etwa 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr.
Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,7 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring.