Schriftgröße
Header

 

DVW begrüßt Gehweg-Verbot für E-Scooter und Co.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat den Plan, Gehwege für E-Scooter und ähnliche Fahrzeuge freizugeben, wieder gekippt. Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) nahm die Nachricht positiv auf. Sie hatte die Freigabe im Vorfeld äußerst kritisch bewertet, da ein aggressiver Nutzungskonflikt provoziert würde und dadurch die Sicherheit von Fußgängern stark gefährdet wäre. Die Gehwegfreigabe wurde ohne weiteres im zweiten Verordnungsentwurf für Elektrokleinstfahrzeuge aufgenommen und war sehr umstritten.

Prof. Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a. D.: "Elektrokleinstfahrzeuge können auf dem Gehweg kaum sicher genutzt werden ohne dass Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderungen in besonderem Maße gefährdet sind. Ich begrüße daher ausdrücklich die Einsicht des Bundesverkehrsministeriums. Trotzdem sehe ich noch weitere zentrale Punkte in der Verordnung, die mit Hinblick auf die Verkehrssicherheit nachgebessert werden müssen - vor allem sind ein Nachweis von grundsätzlichen Verkehrskompetenzen und ein Mindestalter von 15 Jahren wichtig."

Die DVW hatte den zweiten Verordnungsentwurf für Elektrokleinstfahrzeuge bereits kritisiert. Dort sollte unter anderem das Mindestalter auf 12 Jahre herabgesetzt werden. Auch der Nachweis von Kompetenzen für eine sichere Verkehrsteilnahme wie eine Mofa-Prüfbescheinigung oder ein Führerschein sollte wegfallen.




Weitere Informationen:
facebook.com/DeutscheVerkehrswacht
youtube.com/RiskierNichts 
twitter.com/DtVerkehrswacht 

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu  größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Sie arbeitet für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit etwa 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr.
Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,7 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring.