Themen und Positionen

In dieser Rubrik finden Sie Positionspapiere, die der „Arbeitskreis Verkehrspolitik“ der Deutschen Verkehrswacht entwickelt hat. Sie wurden sowohl vom Präsidium als auch vom Vorstand der Deutschen Verkehrswacht verabschiedet

Blutalkoholregelung für Fahrradfahrer

Auf ihrer Jahreshauptversammlung 2012 hat sich die Deutsche Verkehrswacht e.V. für eine neue Blutalkoholregelung für Fahrradfahrer ausgesprochen.

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Kein Alkohol am Steuer

Auf ihrer Jahreshauptversammlung 2011 hat sich die Deutsche Verkehrswacht für ein generelles Alkoholverbot am Steuer ausgesprochen. Die Mitglieder der Jahreshauptversammlung haben dem Antrag des Vorstandes ohne Gegenstimme stattgegeben.

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Pedelecs

Die Deutsche Verkehrswacht hat auf ihrer Jahreshauptversammlung 2011 eine Zulasssungs- und Helmpflicht für schnelle Pedelecs gefordert. Aufgrund der schnellen Weiterverbreitung von Fahrrädern mir elektrischer Tretunterstützung, rechnet die Deutsche Verkehrswacht in Zukunft vermehrt mit Radfahrern, die über keine oder nur geringe Erfahrung mit Geschwindigkeiten über 25 km/h haben.

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Motorradsicherheit

Die Deutsche Verkehrswacht hat auf ihrer Jahreshauptversammlung 2011 einen Ausbau der Motorradsicherheit gefordert. Die Straßenverkehrssicherheit soll für Motorradfahrer verbessert werden. Bis spätestens 2015 sollen in Deutschland alle Motorräder ab 125ccm verpflichtend mit ABS ausgestattet werden.

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Fahrerassistenzsysteme

Mit der Zielvorstellung, vor allem die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen und  die Belastung der Pkw-, Motorrad- und Lkw-Fahrer zu reduzieren, betreiben die Automobil-, Zweirad- und Lkw-Hersteller sowie deren Zulieferer erhebliche Anstrengungen bei der Erforschung und Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen.

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Fahrerassistenzsysteme Nutzfahrzeuge

Fahrerassistenzsysteme können erheblich zur Vermeidung von Verkehrsunfällen beitragen. Während ihre Verwendung in Personenkraftwagen erfreulich zunimmt, ist die Ausstattungsrate in Nutzfahrzeugen (Omnibusse, Lastkraftwagen und Anhänger) noch gering. Gerade angesichts der Schwerstunfälle mit Nutzfahrzeugen vor allem auf Autobahnen mit Toten, Verletzten und hohen volkswirtschaftlichen Schäden kommt der Ausrüstung solcher Fahrzeuge mit verkehrssicherheitshöhenden Fahrerassistenzsystemen als Standard-Ausstattung neuer Fahrzeuge besondere Bedeutung zu. 

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Elektromobile

Wenn es nach der öffentlichen Wahrnehmung geht, steht die flächendeckende Einführung von Elektroautos kurz bevor. Die Realität sieht jedoch anders aus: Eine Mil­lion Elektroautos sollen laut Bundesregierung bis 2020 auf den Straßen rollen – das wären gerade mal gute 2 % aller Pkw. VW peilt einen Verkaufsanteil der Stromer von 3 % an – im Jahr 2018. Worin liegen also die Ursachen, dass sich E-Mobile allenfalls in homöopathischen Dosen durchsetzen und wie kann man die Rate erhöhen?

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E-Call: Menschenleben retten - mehr Sicherheit im Straßenverkehr

In den letzten Jahrzehnten konnte die Zahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Menschen erheblich reduziert werden. In Deutschland ging die Zahl der Verkehrstoten von 1970 bis heute um rund 80 % zurück.

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Empfehlung für den Schulweg

Insbesondere für Erstklässler ist der Schulbeginn ein wichtiger Meilenstein in ihrem Leben. Hier ist viel Neues und Ungewohntes zu bewältigen, weil die Kinder nicht nur den Anforderungen der Schule gerecht werden, sondern sich als Verkehrsanfänger mit dem richtigen Verhalten auf dem Weg zur Schule und zurück vertraut machen müssen. Besonders auf dem Schulweg drohen den Erstklässlern – wie auch anderen Schülern - Gefahren im Straßenverkehr.

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ESP

Derzeit sind rund 36 Prozent aller Autos auf Deutschlands Straßen mit dem „elektronischen Stabilitätsproramm“ (ESP) ausgerüstet. Insbesondere bei den Kleinwagen – die häufig der Hochrisikogruppe junger Fahrer gehören – findet man diese Sicherheitstechnologie kaum: Hier  ist ESP meist eine Ausrüstungsoption, serienmäßig gibt es ESP eher in den  mittleren und oberen Fahrzeugklassen. Die Deutsche Verkehrswacht plädiert für ESP als Serienausstattung in jeden Neuwagen, da ESP nach dem Sicherheitsgurt der technische Lebensretter Nr. 2 ist. Unfallforscher schätzen, dass mit ESP in Deutschland pro Jahr 37.000 Unfälle mit Verletzten und 1.100 Unfälle mit Getöteten vermieden oder zumindest in ihren Folgen abgeschwächt werden könnten.

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Schulbusse

Der Ernst des Lebens beginnt für die meisten Kinder mit dem Schulweg und dieser wird oft mit dem Schulbus zurückgelegt. Er ist das sicherste Verkehrsmittel für den Schulweg – und nur zu 5 Prozent an den Schulwegunfällen beteiligt, obwohl er den größten Anteil an der Schülerbeförderung hat.

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Fahreignung im Alter

Der demographische Wandel wird eine signifikante Zunahme älterer Verkehrsteilnehmer zur Folge haben, da ältere Menschen aufgrund der länger währenden Mobilität in Zukunft verstärkt aktiv als Autofahrer am Straßenverkehr teilnehmen werden. Daher stellt sich die Frage, wie die Verkehrssicherheit hiervon beeinflusst wird und wie ältere Autofahrer in den Straßenverkehr integriert bleiben können. Während ältere Fahrer einerseits über Routine und Fahrerfahrung verfügen, vorsichtiger und defensiver fahren, sind sie andererseits v.a. aufgrund der alterbedingten physischen, psychomotorischen und sensorischen Defizite beeinträchtigt. Nicht zuletzt aufgrund dieser Entwicklung arbeitet die Industrie daran, altersbedingte Leistungsschwächen durch Fahrassistenzsysteme zu kompensieren.

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Shared Space

Seit rund 2 Jahren wird in Deutschland eine intensive fachliche, öffentliche und politische Diskussion darüber geführt, ob das sogenannte „shared space“ – Prinzip zur gleichberechtigten und kon­fliktfreien Nutzung eines weitgehend beschilderungs- und regelungsfreien Straßenraums durch alle Verkehrsteilnehmer als zukunftweisendes, sicherheitsförderndes  Verkehrsmanagementkonzept dienen kann.

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Verhaltensbeeinflussung durch Führerscheinentzug

Es ist eine zunehmende Missachtung der Straßenverkehrsordnung (StVO) durch die Verkehrsteilnehmer zu beobachten. Grund dafür ist unter anderem das relativ geringe Risiko, „erwischt“ zu werden in Verbindung mit wenig abschreckenden Sanktionen. Dabei besteht eine Korrelation zwischen diesen beiden Punkten: Je geringer die Entdeckungswahrscheinlichkeit für ein Delikt ist, desto höher muss die Strafandrohung sein. Ein weiteres Problem bei Ordnungswidrigkeiten und Bußgeldern ist die soziale Ungerechtigkeit: Der eine zahlt das Bußgeld „aus der Hostentasche“, den anderen trifft der gleiche Betrag tatsächlich hart. Als besonders wirksam gegenüber allen Kraftfahrern hat es sich erwiesen, wenn diese ihren Führerschein abgeben müssen.

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Verhaltensbeeinflussung durch Schock-Videos

Im Kampf gegen Raser, Drängler, Gurtmuffel, Trunkenheitsfahrer und andere Verkehrsrowdys setzt die Polizei in Nordrhein-Westfalen auf eine „Schocktherapie“: An Kontrollstellen werden Verkehrssündern per Video die drastischen Folgen von Unfällen gezeigt. Mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme will man eine Bewusstseinsänderung herbeiführen und damit die Zahl der Unfalltoten und -verletzten reduzieren. Horrorvideos als neue Lebensretter? Wie steht es mit der Langzeitwirkung einer solchen Schocktherapie?

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