Kontakt

Nina Tzschentke

Ihr Ansprechpartner:
Simon Wagner
Projektreferent

simon.wagner(at)dvw-ev.de

Fon: +49 (0)30 516 51 05 - 31

Zum Kontaktformular

Partner

GDV - DIE DEUTSCHEN VERSICHERER

Partner

ABUS

Partner

Kalkhoff

Weiterführender Link

Jugendverkehrsschulen

Das ist phänomenal: Fast 95 Prozent aller Viertklässler nehmen jedes Jahr an der Radfahrausbildung in der Grundschule teil und erhalten stolz ihr Teilnahme-Zertifikat - einen Fahrradpass, einen Wimpel oder eine andere Anerkennung. Die Prüfungen, aber auch das intensive Üben vorab, werden häufig in einer Jugendverkehrsschule durchgeführt, von denen es über das gesamte Bundesgebiet verteilt rund 800 Stück gibt. Ermöglicht wird diese Erfolgsgeschichte durch die enge Zusammenarbeit von Polizeibeamten, den Verkehrswachten vor Ort, Schulen und Kommunen.

Jugendverkehrsschulen

Jugendverkehrsschulen bieten Übungsflächen, die realen Verkehrsflächen nachgebildet sind. Es gibt Straßenkreuzungen mit Ampelanlagen, Verkehrszeichen oder – wie in der Jugendverkehrsschule Mannheim – eine Kinderstraßenbahn. In den Jugendverkehrsschulen üben Kinder korrekt die Spur zu halten, richtig abzubiegen und die Verkehrsschilder zu erkennen, aber auch vorausschauend und rücksichtsvoll zu fahren. Deshalb stehen neben dem Kennenlernen von Verkehrsregeln auch die Einschätzung von Verkehrssituationen und Gefahren im Straßenverkehr auf dem Programm. Mit zahlreichen Übungen werden die Kinder auf eine eigenverantwortliche Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet.

Doch nicht nur Kinder sind in den Jugendverkehrsschulen willkommen, um als Fußgänger oder Radfahrer verkehrssicheres Verhalten im Straßenverkehr auszuprobieren. Inzwischen bieten viele Jugendverkehrsschulen auch Kurse für Erwachsene an. So gibt es Fahrradtrainingskurse für Senioren, die ihr Wissen und vor allem ihre Fahrkünste auf dem Rad auffrischen und im geschützten Bereich trainieren wollen. Sie erlangen dadurch mehr Selbstsicherheit und auch die erforderliche fahrtechnische Kompetenz, um wieder sicher auf den Straßen zu radeln. Vervollständigt werden die Kurse mit theoretischen Einheiten, in denen über neue Vorschriften und gesetzliche Bestimmungen informiert und auf die besonderen Gefahren als Radfahrer im Straßenverkehr hingewiesen wird. Auch die Sicherheitsausstattung eines Fahrrades ist Bestandteil der Kurse.

Neben den stationären gibt es auch mobile Jugendverkehrsschulen, die direkt zu den Schulen fahren und dort vor Ort praktischen Fahrradunterricht anbieten. Kinder können in einem Parcours mit unterschiedlichen Anforderungen und Schwierigkeitsgraden sicheres Fahrradfahren erlernen. Auch die Radfahrprüfung in der 4. Grundschulklasse kann in den mobilen Verkehrsschulen abgelegt werden.

Im Jahr 2003 haben der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und die DVW die Trägerschaft über die Jugendverkehrsschulen übernommen. Die Unterstützung von Sponsoren ermöglicht eine qualitativ hochwertige und bedarfsgerechte Ausstattung. Der Fahrradhersteller Kalkhoff hat ein Fahrrad entwickelt, das „Kalkhoff Training 1G“, das speziell auf die Anforderungen des Unterrichts in den Jugendverkehrsschulen ausgerichtet ist; es ist besonders robust und leicht zu bedienen. Die Firma ABUS stellt für die Jugendverkehrsschulen hochwertige und leicht handhabbare Fahrradhelme für Kinder zur Verfügung.