Wer ist die Nummer Eins? – Bundeswettbewerb der Schülerlotsen in Saalfeld
Berlin/Saalfeld, 26. Oktober 2011: Am 28. und 29. Oktober 2011 ist es soweit: Im jährlich stattfindenden Bundeswettbewerb machen die besten Schülerlotsen aus ganz Deutschland untereinander aus, wer die „Nummer Eins“ ist. Der Bundeswettbewerb der Schülerlotsen findet in diesem Jahr im thüringischen Saalfeld statt.
Die Schülerlotsen (offiziell „Schulweghelfer“ genannt) sind seit nahezu 60 Jahren eine tragende Säule der Schulwegsicherheit. Seit Einführung des Schülerlotsendienstes 1953 gab es an den von Lotsen gesicherten Übergängen keinen einzigen schweren oder gar tödlichen Unfall. Schülerlotsen haben die Aufgabe, jüngeren Schülerinnen und Schülern über die Straße zu helfen und ihnen bei Problemen auf dem Schulweg zur Seite zu stehen, damit sie gut in die Schule und auch wieder unfallfrei nach Hause kommen.
Kurt Bodewig, Bundesminister a.D. und Präsident der Deutschen Verkehrswacht: „Das soziale Engagement unserer jüngsten ehrenamtlichen Mitarbeiter ist vorbildlich. Ich als Präsident der Deutschen Verkehrswacht bin stolz auf sie, denn die jüngeren Kinder, Eltern und Lehrer vertrauen unseren Schülerlotsen.“
Im Bundeswettbewerb kommen sowohl die theoretischen Kenntnisse als auch das praktische Können der Teilnehmer auf den Prüfstand. Der theoretische Teil besteht aus einem Fragebogen mit 40 Fragen. Bei der praktischen Prüfung müssen die Teilnehmer Entfernungen und Bremswege schätzen und an einer Straßenüberquerung ihr theoretisches Wissen in der Praxis unter Beweis stellen.
Für den Bundeswettbewerb in Saalfeld haben sich qualifiziert:
Carolin Lange, Ludwigsburg (Baden-Württemberg)
David Grasmann, Walldürn (Bayern)
Annika Schrader, Berlin (Berlin)
Marvin Oehme, Cottbus (Brandenburg)
Deike Yvonne Moskopp, Bremen (Bremen)
Lisa Müldner, Darmstadt (Hessen)
Felix Reich, Neu Käbelich (Mecklenburg-Vorpommern)
Christian Severing, Dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Hannah Eich, Kelberg (Rheinland-Pfalz)
Michael Krause, Bexbach (Saarland)
Maria Koschwitz, Altenberg (Sachsen)
Nico Knackmuß, Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt)
Alina Linde, Rüllschau (Schleswig-Holstein)
Dominik Lohr, Hildburghausen (Thüringen)
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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.
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