Vier Augen sehen mehr als zwei

Berlin, 20. April 2011: Osterferien-Zeit ist Reisezeit. Wer mit dem Auto in Urlaub fährt, ist in der Regel nicht alleine, sondern mit Familie oder Freunden unterwegs. Der Beifahrer kann zusätzlich seine Aufmerksamkeit auf das Verkehrsgeschehen richten und dem Fahrer als Kompass bei der Routenfindung dienen.

„Vier Augen sehen mehr als zwei!“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Der Beifahrer denkt in kritischen Verkehrssituationen mit und hilft dem Fahrer bei der Routenfindung, in dem er zum Beispiel das Navigationsgerät einstellt oder die Karte liest. So kann sich der Fahrer voll und ganz auf seine Hauptaufgabe ‚Auto fahren‘ konzentrieren.“

Studien der R+V-Versicherung zeigen, dass ein Beifahrer das Unfallrisiko um die Hälfte senken kann. Allein die bloße Anwesenheit des Beifahrers wirkt sich positiv auf das Verhalten des Fahrers aus. Der Beifahrer sollte seine Rolle allerdings nicht überinterpretieren. Ins Lenkrad greifen oder die Handbremse betätigen ist tabu. Der Fahrer ist allein verantwortlich für das Führen des Fahrzeugs. Wer dem Fahrer aber die Wegfindung oder das Einstellen des Autoradios abnimmt, hilft dabei, dass bereits der Weg in den Urlaub zur Entspannung beiträgt.

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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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