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Valentinstag: Verliebt im Straßenverkehr

Berlin, 9. Februar 2016: Valentinstag gehört den Liebenden. Doch eine gemeinsame Fahrt mit dem Auto oder dem Fahrrad kann manchmal zu einer Herausforderung mutieren und die Partnerschaftlichkeit auf die Probe stellen.

Im Auto können manche Beifahrer Kommentare bezüglich der Fahrweise ihres Partners nicht unterlassen. Schnippische Kommentare verderben die Stimmung und reizen den Fahrer oder die Fahrerin. Als Beifahrer sollten Sie ansprechbar sein und unterstützend wirken und den Fahrer nicht stören oder belehren. Falls der Fahrer oder die Fahrerin müde wird und sich nicht mehr richtig auf die Fahrt konzentrieren kann, können Sie eine Pause oder ein Platztausch vorschlagen.

Bereitet Ihnen jedoch die gewählte Geschwindigkeit des Fahrers Unbehagen, dann sprechen Sie dies an. Eine zu langsame Fahrweise kann einen Rückstau verursachen und nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei anderen Verkehrsteilnehmern Ungeduld auslösen. Umgekehrt kann eine rasante Fahrweise beim Beifahrer Angstgefühle wecken. Fragen Sie als Fahrer lieber nach, wenn Ihre Partnerin mit Schweißperlen auf der Stirn tief im Sitz versinkt.

Bei einer gemeinsamen Fahrradtour sollten Sie Ihrem Partner nicht davon radeln. Das Nebeneinanderfahren ist erlaubt, wenn der Verkehr nicht behindert wird (§ 2 Abs. 4 StVO). Auch wenn Händchen halten auf dem Drahtesel romantisch sein kann, kann schon eine kleine Unachtsamkeit zum Sturz führen. Schützen Sie sich und Ihren Liebsten! Wie wäre es mit einem Fahrradhelm statt Blumen zum Valentinstag?

 




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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,7 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring.