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Hannelore Herlan

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Umzug mit der Deutschen Verkehrswacht

Berlin, 15. August 2012: Umzüge sind stressig, vor allem wenn ohne Umzugsunternehmen gearbeitet wird. Dutzende Kisten, Kartons und Möbelstücke müssen verstaut werden. Um mit dem Umzug möglichst schnell fertig zu sein, handeln viele Beteiligte nach dem Motto „Hauptsache rein mit den Kartons“. Die richtige Verteilung der Ladung ist jedoch für das Fahrverhalten des Fahrzeugs und die Sicherheit der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer von entscheidender Bedeutung.

Wird für den Umzug ein Transporter oder Klein-LKW angemietet, sollte sich der Fahrer vor der Umzugsfahrt mit dem Fahrzeug vertraut machen. Die Deutsche Verkehrswacht gibt Tipps und ist Ihr Umzugshelfer im Geiste:

  • Der Umzugswagen hat andere Maße als der private PKW. Der Fahrer sollte sich während der Fahrt nicht aus der Ruhe bringen lassen und sich am besten bei einer Probefahrt an das Fahrzeug gewöhnen. Beim Rangieren in engen Straßen ist eine zweite Person als Einweiser notwendig, ebenso wenn das Fahrzeug rückwärts aus einer Einfahrt gefahren wird.
  • Wichtig ist eine gleichmäßige Verteilung der Ladung im Laderaum. Schwere und große Gegenstände wie Möbel kommen auf den Boden. Das Gewicht zu beiden Seiten des Wagens sollte gleich sein – schwere Gegenstände sollen daher nicht nur auf einer Seite abgestellt werden. Anti-Rutsch Matten erhöhen die Haftreibung auf dem Boden. Sichern Sie die Ladung unbedingt mit Spanngurten.
  • Für Kleidung, Bücher, Geschirr und sonstige Kleinteile eigenen sich am besten einheitliche Umzugskartons. Sie lassen sich gleichmäßig stapeln und sorgen dafür, dass kaum Zwischenräume entstehen. So kann die Ladung während der Fahrt nicht verrutschen.
  • Ragt das äußerste Ende der Ladung mehr als 1 m über die Rückstrahler des Fahrzeugs nach hinten hinaus, muss sie durch eine hellrote Fahne mit mindestens 30 Zentimetern Kantenlänge, die durch eine Querstange auseinander gehalten wird, kenntlich gemacht werden. Möglich ist auch ein gleich großes, hellrotes Schild oder ein zylindrischer Körper. Genaue Auskünfte zur Ladungssicherung gibt Paragraph 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO).
  • Wird ein Anhänger benutzt, muss nicht nur auf die richtige Befestigung geachtet werden, sondern zudem auf das zulässige Gesamtgewicht und die korrekte Stützlast auf der Anhängerkupplung.


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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.