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Tour statt Tortur - Mit dem Fahrrad verreisen

Berlin, 9. August 2017: In den Urlaub fahren heißt nicht immer ins Auto oder Flugzeug zu steigen. Viele schwingen sich einfach aufs Fahrrad und bereisen Nahgebiete, aber auch entlegene Gegenden. Die Radler brauchen dazu ein verkehrstaugliches Rad, sollten aber auch sich selbst vorbereiten.

Prof. Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a.D.: "Mit dem Fahrrad zu verreisen, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es hält gesund und man sieht schöne Landschaften und spannende Orte. Trotzdem darf die Belastung nicht unterschätzt werden. Mal eben mit dem "Cityrad" und einem schweren Rucksack losradeln, kann auf längeren Touren unangenehm werden. Wer eine Reise mit dem Fahrrad plant, sollte zudem sein Fitness-Level gut einschätzen und die Strecke entsprechend auswählen."

Die gute Route

Bei der Route spielt nicht nur die Länge eine wichtige Rolle, auch hügelige oder bergige Gegenden und zum Teil unbefestigte Wege gehen schnell an die Kondition. Fahrradkarten helfen bei der Auswahl der richtigen Strecke und informieren oft auch über Rastmöglichkeiten. Regelmäßige Pausen mit kleinen Snacks und vor allem ausreichenden Getränken sind wichtig.

Bei Wind und Wetter

Radfahrer sind der Witterung direkt ausgesetzt und sollten sich angemessen kleiden. Vor allem vor direkter Sonneneinstrahlung gilt es sich zu schützen. Um nicht geblendet zu werden, gehört eine Sonnenbrille zur Grundausstattung. Die DVW empfiehlt einen Fahrradhelm zu tragen, der bei einem Sturz schützt, zusätzlich aber auch vor direkter Sonneneinwirkung auf den Kopf. Seine Luftschlitze ermöglichen Zirkulation, so dass der Kopf nicht anfängt zu "brüten". Wer auf atmungsaktive Kleidung achtet, kann damit seinen Körper trotz Anstrengung weitgehend trocken halten und ein übermäßiges Auskühlen durch den Fahrtwind verhindern.

Trocken bleiben heißt es auch bei Regen. Vor einem Wolkenguss schützt eine wasserdichte Hose und eine Regenjacke, die immer griffbereit verpackt sein sollten. Beim Radfahren verzichtet man lieber auf einen großen Rucksack und transportiert stattdessen sein Gepäck in Satteltaschen.

Hauptsache bequem

Bei langen Fahrradtouren sind Gesäß und Handgelenke stark beansprucht. Abhilfe schaffen Radlerhosen mit eingenähten Sitzpolstern sowie ergonomische Griffe und Fahrrad-Handschuhe. Die richtige Sitzposition schützt vor Nackenverspannungen: Idealerweise liegt das Tretlager möglichste gerade unter dem Sattel, sodass das Körpergewicht beim Treten unterstützt. Der Sattel muss ebenfalls die richtige Höhe haben, um Gelenke zu schonen und eine unnötige Belastung zu vermeiden.




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