Senioren im Straßenverkehr: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“
Berlin, 26. Januar 2011: Ältere Menschen verfügen über einen reichhaltigen Erfahrungsschatz, den sie auch im Straßenverkehr nutzen. Sie möchten bis in hohe Alter mobil bleiben. Allerdings lässt mit zunehmendem Alter die körperliche Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft nach. Damit Senioren sicher ans Ziel kommen, weist die Deutsche Verkehrswacht daher auf die besonderen Gefahren für Senioren im Straßenverkehr hin und gibt ihnen Tipps. Motto: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“
- Tragen Sie als Fahrradfahrer stets einen Helm. Dieser nimmt bei einem Sturz die Aufprallenergie auf, die ansonsten den ungeschützten Kopf trifft. Zudem werden sie durch helle und reflektierende Kleidung von anderen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen.
- Die meisten gefährlichen Situationen lassen sich durch eine vorausschauende Fahrweise erkennen und umfahren.
- Achten Sie als Fußgänger selbst auf bekannten Wegen auf ihre Umgebung. An welchen Stellen lauern Gefahren?
- Seh- und Reaktionsvermögen lassen mit zunehmendem Alter nach. Sprechen Sie bei einem Gesundheitscheck mit Ihrem Hausarzt auch über das Thema Autofahren.
- Navigationsgeräte können eine Hilfe für unbekannte Strecken sein. Sie sollten über eine logische Menüführung und ein gut ablesbares Display verfügen.
Als Fahrradfahrer oder Fußgänger sind ältere Menschen besonders gefährdet. Im Jahr 2009 war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes jeder zweite im Straßenverkehr getötete Radfahrer älter als 65 Jahre. Bei den Fußgängern betrug ihr Anteil an den Getöteten knapp die Hälfte.
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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.
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