Richtiges Verhalten im Stau
Berlin, 29. Juli 2011: Urlaubszeit ist Stau-Zeit. Staus bilden sich in den Sommerferien vor allem auf den viel befahrenen Urlaubsstrecken in Richtung Süden. Bauarbeiten, Straßen- oder Fahrbahnsperrungen sowie Unfälle erhöhen das Staurisiko zusätzlich. Urlauber, die mit dem PKW unterwegs sind, sollten sich vor Fahrtantritt noch einmal mit dem richtigen Verhalten im Stau vertraut machen.
Ein Stau kündigt sich in der Regel durch zäh fließenden Verkehr an. PKW-Fahrer sollten frühzeitig das Warnblinklicht einschalten, damit der nachfolgende Verkehr informiert ist.
„Beginnt der Verkehr zu stocken, sollten Sie verantwortungsbewusst handeln“, rät Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Fahren Sie vorausschauend und halten Sie einen sicheren Abstand zum Vordermann ein. Eine freie Gasse für Rettungskräfte kann für verunglückte Menschen lebensrettend sein. Rettungsfahrzeuge dürfen keine wertvolle Zeit verlieren, um zu einem Unfallopfer durchzudringen.“
An die Gasse für Rettungskräfte sollte bereits gedacht werden, solange der Verkehr noch fließt. Steht der Verkehr erst einmal, ist dies fast unmöglich. Bei zwei Fahrstreifen muss die Gasse in der Mitte gebildet werden, bei drei Fahrstreifen zwischen dem linken und mittleren Fahrstreifen (§ 11 Abs. 2, StVO).
Wer im Stau steht, muss warten. Auf keinen Fall dürfen ungeduldige Autofahrer auf der Autobahn wenden oder rückwärts fahren, auch wenn es bis zur letzten Ausfahrt nur ein paar Meter sind.
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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.
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