Radfahrer im Winter – Rutschfest auf zwei Rädern
Berlin, 01. Februar 2012: Wem die kalte Luft nichts ausmacht, muss auch bei den derzeitigen Temperaturen nicht auf das Radfahren verzichten. Warm angezogen lässt sich auch durch kalte Winterluft radeln. Damit die Sicherheit des Fahrers nicht zu kurz kommt, hat die Deutsche Verkehrswacht praktische Tipps für Winterradler zusammengestellt.
„Radbekleidung für den Winter hält idealerweise nicht nur warm und trocken, sondern erhöht durch integrierte Reflektoren auch die Sichtbarkeit des Radlers bei Dunkelheit“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Autofahrer können sich viel eher auf einen vorausfahrenden Radler einstellen, wenn dieser bereits von Weitem sichtbar ist.“
- Auf den Helm sollte auch im Winter nicht verzichtet werden. Gegen einen kalten Kopf hilft eine dünne, möglichst winddichte Unterziehmütze oder ein Helmüberzug.
- Wer auf dem Rad friert, ist in seiner Beweglichkeit und Aufmerksamkeit eingeschränkt. Am besten ist es daher, sich nach dem Zwiebelprinzip zu kleiden. Viele dünne Kleidungsschichten sind besser als eine dicke. Kommt der Radler ins Schwitzen, kann er eine Schicht ablegen.
- Der Fahrtwind lässt den Körper schnell auskühlen. Radbekleidung sollte daher am besten winddicht sein. Wichtig ist das vor allem für exponierte Körperstellen wie Hände, Knie und Schultern. Sind die Handschuhe zusätzlich mit Reflektoren versehen, erhöht sich die Sichtbarkeit von Handzeichen im Dunkeln deutlich.
- Gut eingestellte Bremsen sind ein Muss. Bei kaltem Wetter verlängert sich in der Regel der Bremsweg des Fahrrads, da die Bremsgummis härter werden. Wichtig ist zudem die einwandfreie Funktion der Beleuchtung.
- Geübte Radfahrer müssen auch bei Eis und Schnee nicht auf ihr Gefährt verzichten. Mit Spikereifen lassen sich auch vereiste und verschneite Straßen bewältigen. Im Gegensatz zu Autofahrern, ist Radfahrern die Verwendung von Spikereifen erlaubt.
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