Pfingsturlaub – Erholung durch Vorbereitung

Berlin, 9. Juni 2011: Über Pfingsten zieht es viele Autofahrer wieder in die Ferne. Trotz angekündigter Staus und dem daraus resultierenden Stress möchte die Deutsche Verkehrswacht, dass alle Urlauber sicher an ihr Ziel und wieder zurückkommen.

„Stress führt schnell zu Unfällen. Wer etwas plant und sich Zeit für die Planung der Pfingstfahrt nimmt, muss Erholung nicht erst am Ziel suchen“, rät Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. den Pfingsturlaubern. „Zur Vorbereitung gehört zum Beispiel das Prüfen des Luftdrucks, des Ölstands und der Bremsflüssigkeit. Alles Handgriffe, die jeder Autofahrer leicht selbst durchführen kann.“

Wird das Gepäck verstaut, sollten Autofahrer darauf achten, dass keine Gegenstände bei einer Vollbremsung durch den Autoinnenraum fliegen können und die Insassen möglicherweise verletzen. Bereits Kleinteile wie Kinderspielzeug können bei entsprechender Beschleunigung eine enorme Wucht entwickeln.

Auf längeren Fahrten sollten Pausen eingeplant werden. Spätestens nach zwei Stunden Fahrt sollte ein Rastplatz aufgesucht werden. Bodewig: „Lieber eine halbe Stunde Pause einlegen und das Ziel etwas später erreichen, als durch Übermüdung einen Unfall verursachen und gar nicht ans Ziel kommen.“

Wer sich vor der Fahrt Spiele für mitreisende Kinder ausdenkt, beugt der Langeweile vor. Auch wenn es schwer fällt: Der Fahrer darf sich auf keinen Fall von ‚Wann sind wir endlich da?‘-Fragen ablenken lassen. Wer nur zwei Sekunden bei Tempo 130 nicht auf die Fahrbahn schaut, hat bereits über 70 Meter zurückgelegt.  

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