Narren: Helau und Alaaf! Alkohol: Ade!

Berlin, 01. März 2011: Anlässlich der bevorstehenden närrischen Tage warnt die Deutsche Verkehrswacht alle Jecken vor dem gleichzeitigen Gebrauch von Automobil und Alkohol. Unbeschwert feiert nur, wer unter Alkoholeinfluss auf das Führen von Kraftfahrzeugen verzichtet.


„Die Einstellung ‚es wird schon nichts passieren‘ ist fatal“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Die meisten Alkoholopfer haben vor ihrem Unfall ähnlich gedacht. Steigen Sie lieber auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi um. So kommen Sie sicher zum Umzug und wieder nach Hause.“

Die Folgen von Alkoholunfällen sind besonders schwerwiegend. Während bei allen Unfällen mit Personenschaden 13 Getötete und 221 Schwerverletzte auf 1.000 Unfälle kamen, waren es bei entsprechenden Alkoholunfällen 25 Getötete und 353 Schwerverletzte. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben im Jahr 2009 440 Personen in Folge eines Alkoholunfalls. 6.159 Personen wurden schwer verletzt.

„Über die Karnevalstage können Polizeikontrollen helfen, die Einhaltung der gesetzlichen Alkoholgrenzen zu überprüfen“, so Bodewig. Wer alkoholisiert erwischt wird, kann dann aus dem Straßenverkehr gezogen werden, bevor er Schaden anrichtet.“

Die Deutsche Verkehrswacht setzt sich für eine strikte Trennung von Alkohol und Auto fahren ein. Bodewig: „Wer ein Fahrzeug steuert, hat Verantwortung für seine Mitfahrer und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Sie würden auch nicht in ein Flugzeug steigen, wenn der Pilot zwei Glas Bier getrunken hat.“


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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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