Motorradfahrer – Lieber angepasst anstatt zu schnell

Berlin, 26. April 2011: Angesichts einer Serie von schweren Motorradunfällen mit tödlichem Ausgang am vergangen Osterwochenende appelliert die Deutsche Verkehrswacht an alle Motorradfahrer vorsichtig und vorausschauend zu fahren.

„Nach der Winterpause sollten Motorradfahrer die ersten Touren besonders vorsichtig angehen“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Ein Fahrsicherheitstraining mit der eigenen Maschine vor Saisonbeginn schult Gefahrenbewusstsein und Motorradbeherrschung.“

Da Motorräder von den meisten Fahrern vor allem als Freizeit- und Schönwetterfahrzeug genutzt werden, verunglücken besonders viele Motorradfahrer in der warmen Jahreszeit. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen im Jahr 2009 81 Prozent der 30.370 verunglückten Motorradfahrer in den Monaten April bis September zu Schaden.

„In einem Fünftel der Fälle war nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptursache bei Motorradunfällen mit Personenschaden“, so Bodewig. „Polizeikontrollen auf bei Motorradfahrern beliebten Strecken können die Fahrer für die Gefahren ihres Hobbys sensibilisieren.“

 

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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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