Mehr Kontrollen für weniger Verkehrsunfälle

Berlin, 13. Januar 2011: Geschwindigkeitsübertretungen oder Fahren unter Alkoholeinfluss sind keine Kavaliersdelikte. Häufig machen sich die Fahrer nicht bewusst, welche Konsequenzen ihr Verhalten haben kann. Oder sie blenden das Risiko aus, frei nach dem Motto: „Es wird schon alles gut gehen!“ Dem hält die Deutsche Verkehrswacht entgegen: Nicht angepasste Geschwindigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss sind wie ‚Russisches Roulette‘. Geht es schief, sind die Folgen oft verheerend.

Die Deutsche Verkehrswacht fordert daher einen Ausbau der Geschwindigkeitskontrollen. „Der in manchen Bundesländern geplante Stellenabbau im öffentlichen Dienst darf nicht zu weniger Präsenz der Polizei im Straßenverkehr führen“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Verkehrskontrollen der Polizei sind keine ‚Abzocke‘ der Fahrer, sondern ein Regulativ im Sinne der Verkehrssicherheit.“

Häufig sind sich die Fahrer gar nicht bewusst, welche Konsequenzen ihr Verhalten haben kann. Besonders wirksam sind daher Polizeikontrollen, die den Fahrer am Ort des Geschehens auf sein Verhalten aufmerksam machen. „Wer erst nach Monaten einen Bußgeldbescheid wegen einer Geschwindigkeitsübertretung per Post bekommt, hat den Vorfall oft schon vergessen“, so Bodewig. „Die persönliche Aufklärung durch die Verkehrspolizei schärft jedoch das Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer.“

Verkehrskontrollen sind eine wichtige Maßnahme im Kampf für weniger Unfallopfer. Zusammen mit der Verkehrserziehung und dem Ausbau der Sicherheitstechnik bei PKW und LKW bilden sie das Rückgrat der Verkehrssicherheitsarbeit.

 

Die aktuellen Pressemitteilungen der Deutschen Verkehrswacht sowie weitere Infos finden Sie auch auf Twitter: http://twitter.com/dtverkehrswacht

 

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

Bildmaterial

Kontakt

Wenn Sie weitergehende Informationen zur Deutschen Verkehrswacht wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Interviewpartner.

Kontakt Hannelore HerlanIhre Ansprechpartnerin:
Pressesprecherin
Hannelore Herlan

» presse@dvw-ev.de

Fon: +49 (0)30 / 516 51 05 - 20
Fax: +49 (0)30 / 516 51 05 - 69

» Zum Kontaktformular