Reisekrankheit: Vorsicht bei Medikamenten am Steuer

Berlin, 03. August 2011: Bestimmte Medikamente können, ähnlich wie Alkohol oder Drogen, eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit und damit der Verkehrssicherheit bewirken. Wer beispielsweise an der Reisekrankheit leidet und Medikamente dagegen einnimmt, sollte sich vorher informieren, ob er nach der Einnahme noch ein Fahrzeug führen kann.

Wer im Urlaub einen Mietwagen nutzt und Medikamente gegen die Reisekrankheit nimmt, sollte beachten, dass einige Mittel die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Einige Wirkstoffe wirken beruhigend auf das das vegetative Nervensystem und lassen den Körper schläfrig werden. Das Reaktionsvermögen ist eingeschränkt.

„Informieren Sie sich als Autofahrer grundsätzlich vor Einnahme eines Medikaments über dessen Nebenwirkungen“, rät Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Ihr Arzt oder Apotheker weiß am besten, welches Medikament beim Autofahren Probleme bereiten kann. Dabei sollten Sie auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten besprechen.“

Jeder Verkehrsteilnehmer ist für seine Fahrtauglichkeit selbst verantwortlich. Wer Medikamente nimmt, muss dafür Sorge tragen, ob er fahrtüchtig ist oder nicht. Vor allem Schlaf- und Beruhigungsmittel können sich negativ auf die Leistung hinter dem Steuer auswirken.

Die aktuellen Pressemitteilungen der Deutschen Verkehrswacht sowie weitere Infos finden Sie auch auf Twitter: twitter.com/dtverkehrswacht


Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

Bildmaterial

Kontakt

Wenn Sie weitergehende Informationen zur Deutschen Verkehrswacht wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Interviewpartner.

Kontakt Hannelore HerlanIhre Ansprechpartnerin:
Pressesprecherin
Hannelore Herlan

» presse@dvw-ev.de

Fon: +49 (0)30 / 516 51 05 - 20
Fax: +49 (0)30 / 516 51 05 - 69

» Zum Kontaktformular