Männer im Straßenverkehr: Vorher Dampf ablassen!

Berlin, 03. Februar 2011: 73 Prozent aller getöteten Personen im Straßenverkehr waren im Jahr 2009 männlichen Geschlechts. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes starben, bezogen auf eine Million Einwohner, 76 Männer und 26 Frauen an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Diese hohe Differenz zwischen den Geschlechtern ist nicht allein durch die stärkere Verkehrsteilname der Männer zu erklären.

Das vermeintlich starke Geschlecht ist öfter an Alkohol- und Geschwindigkeitsdelikten beteiligt und ist häufiger der Unfallverursacher. Die Deutsche Verkehrswacht appelliert daher an die männlichen Autofahrer, selbstkritisch ihre Fahrweise zu überprüfen. Stress und Termindruck sollen nicht zu einer riskanten Fahrweise führen. Lieber fünf Minuten später ankommen, als gar nicht!

„Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Partnerin oder Ihrer Kinder. Wie würden Sie reagieren, wenn Ihre Frau mit 200 Stundenkilometern auf der Autobahn unterwegs ist?“, fragt Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D.

Ein souveräner Autofahrer zeichnet sich nicht durch einen möglichst schnellen Fahrstil aus. Er hat vor allem eine prägende Eigenschaft: Gelassenheit.


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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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