Kleines Auto, langer Stamm - So kommt der Weihnachtsbaum sicher nach Hause

Berlin, 19. Dezember 2011: In den meisten Haushalten gehört ein schön geschmückter Weihnachtsbaum einfach zum Fest dazu. Wer den Baum per PKW nach Hause transportiert, sollte unbedingt auf ausreichende Sicherung achten. Denn andernfalls kann er zu einem gefährlichen Geschoss und zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden.

Damit zudem kein Bußgeld und Punkte in Flensburg wegen mangelhaft gesicherter Ladung anfallen, hat die Deutsche Verkehrswacht einige Tipps zusammengestellt:

  • Kleinere Bäume werden am besten im offenen Kofferraum transportiert. Achten Sie jedoch darauf, dass weder Rückleuchten noch Kennzeichen verdeckt werden. Ragt der Baum mehr als einen Meter über die Rückstrahler des Fahrzeugs hinaus, muss das Ende mit einem roten Warntuch von mindestens 30 mal 30 Zentimeter Größe gekennzeichnet werden. Bei Dunkelheit ist außerdem zusätzlich eine Leuchte und ein roter Rückstrahler Pflicht.
  • In größeren PKW wie Kombis oder Vans kann der Christbaum im Innenraum befördert werden. Wichtig: Die Sicht des Fahrers und dessen Bewegungsfreiheit darf nicht eingeschränkt sein. Dazu legen Sie den Baum am besten mit der Spitze nach vorne in den Wagen. Zudem muss das Gehölz durch Gurte so fixiert werden, dass es bei Kurvenfahrt, Vollbremsung oder plötzlichen Fahrmanövern nicht verrutschen kann.
  • Beim Transport von großen und schweren Weihnachtsbäumen auf dem Dachgepäckträger, sollte die Spitze des Baums nach hinten ragen. So verhindern Sie, dass Zweige im Fahrtwind abbrechen. Außerdem darf der Baum weder vorne noch seitlich über das Fahrzeug hinausreichen. Entscheidend ist die richtige Sicherung durch fest verzurrte Spanngurte am Stamm und dem Dachgepäckträger, damit der Christbaum nicht bei abrupten Fahr- und Bremsmanövern herunterfällt oder zu einem gefährlichen Geschoss für andere Verkehrsteilnehmer wird.

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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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