Herbstlaubgefahren
Berlin, 14. Oktober 2011: Der Herbst hält für Autofahrer nicht nur besondere Lichtverhältnisse parat, sondern sorgt auch für mit Laub bedeckte und damit rutschige Straßen. Die Deutsche Verkehrswacht appelliert daher an alle Straßenverkehrsteilnehmer, an Stellen, auf denen Laub liegt, besonders vorsichtig zu fahren.
Bei nassen und rutschigen Straßen kann auch einem geübten Fahrer schnell der Wagen ausbrechen. Besonders gefährdet sind Kurven, in denen noch Laub liegt. Autofahrer sollten an diesen Stellen mit verminderter Geschwindigkeit fahren, um noch genügend Sicherheitsreserven für ein eventuelles Bremsmanöver zu haben.
„Selbst bei trockenen Straßenverhältnissen kann das Laub auf der Unterseite noch feucht sein und damit die Reifenhaftung herabsetzten“; so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Wer auf nassem und belaubten Untergrund bremst, muss mit einem deutlich verlängerten Bremsweg rechnen.“
Besonders gefährdet sind vor allem Straßenstellen, die permanent im Schatten liegen. Unter Brücken und im Wald trocknet der Untergrund besonders schlecht und wirkt in Kombination mit darauf liegendem Laub wie eine Eisbahn.
Sorgen Sie als Autofahrer mit vorausschauender Fahrweise, verminderter Geschwindigkeit und ausreichendem Sicherheitsabstand für ein Plus an Sicherheit.
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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.
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