Geisterfahrer – Warten, bis der Spuk vorbei ist
Berlin, 17. Februar 2011: Der wahr gewordenen Albtraum eines jeden Autofahrers ist ein Falschfahrer auf der eigenen Fahrspur. Kommt es zu einem Unfall mit einem so genannten ‚Geisterfahrer‘, sind die Folgen oft schwerwiegend. Durch richtiges Verhalten auf der Autobahn kann jeder Autofahrer sein Risiko verringern, bis der Spuk vorbei ist.
Wer einen Geisterfahrer auf sich zukommen sieht, muss in Sekundenbruchteilen reagieren. Die allermeisten Autofahrer erfahren jedoch schon vorher von der Gefahr. Die Deutsche Verkehrswacht gibt für diesen Fall Tipps:
- Schalten Sie bei Autobahnfahrten das Radio ein. Aktuelle Verkehrsmeldungen warnen vor Geisterfahrern.
- Liegt eine Meldung über einen Geisterfahrer auf Ihrem Streckenabschnitt vor, fahren Sie in gemäßigtem Tempo auf der rechten Fahrspur und überholen Sie auf keinen Fall.
- Wer ganz sicher gehen möchte, fährt auf einen Rastplatz oder verlässt die Autobahn bei der nächsten Ausfahrt. Warten Sie, bis für Ihren Streckenabschnitt Entwarnung gegeben wird.
- Versuchen Sie auf keinen Fall, auf eigenen Faust den Geisterfahrer zum Anhalten zu bewegen. Dadurch gefährden Sie nur Ihr eigenes Leben.
Die aktuellen Pressemitteilungen der Deutschen Verkehrswacht sowie weitere Infos finden Sie auch auf Twitter: http://twitter.com/dtverkehrswacht
Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.
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