Fußgänger: Stolper, Rutsch- und Sturzunfällen vorbeugen
Berlin, 11. November 2011: Die Straßenreinigungen der Städte sind derzeit viel im Einsatz, um herab fallendes Laub von Fahrbahnen und Bürgersteigen zu beseitigen. Die Deutsche Verkehrswacht rät in diesem Zusammenhang Fußgängern zur Vorsicht: Witterungsbedingt steigt im Herbst und Winter für sie die Gefahr von Stürzen und damit möglichen Verletzungen.
Verdeckte Baumwurzeln, nicht erkennbare Bordsteine, rutschige Bürgersteige oder nasse Trittbretter von Bussen und Bahnen – die Gründe, warum sich Fußgänger im Herbst und Winter bei Stolper-, Rutsch- und Sturzunfällen verletzen können, sind vielfältig. Wer jedoch einige Vorsichtsmaßnahmen der Deutschen Verkehrswacht beachtet, kommt sicher durch die glatte Jahreszeit.
Zeitdruck und Winterwetter sind eine schlechte Kombination
Zusätzlich zum herbstlichen Wetter kommen zwei weitere Faktoren als Hauptursachen für Unfälle in Frage: Ablenkung und Eile. Gehen ist für den Menschen eine selbstverständliche Fortbewegungsart, daher gerät der aufrechte Gang leicht zur Nebensache. Wer zum Beispiel jeden Tag den gleichen Weg zur Arbeit geht, achtet unter Umständen nicht mehr so genau auf seine Umgebung. Kommt noch Zeitdruck hinzu, nimmt die Aufmerksamkeit weiter ab und Stolperfallen werden deutlich schlechter wahrgenommen.
Deshalb empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht allen Fußgängern, sich stets genau auf ihren Fußweg zu konzentrieren. Schließlich können die Wetterverhältnisse im Herbst auch den alltäglichen Weg von heute auf morgen verändern. Zudem sollten ablenkende Tätigkeiten vermieden werden. Wer für ein Telefonat mit dem Handy kurz stehen bleibt, mindert die Unfallgefahr. Nicht zuletzt ist es ratsam, die eigene Zeiteinteilung zu überdenken: Eine Viertelstunde früher aufstehen, führt oftmals schon zu weniger Hektik auf dem Arbeitsweg.
Auf die richtige „Bereifung“ kommt es an
Während für Autofahrer seit Ende letzten Jahrs Winterreifen bei entsprechenden Witterungsverhältnissen Pflicht sind, gibt es eine vergleichbare Regelung für das Schuhwerk der Fußgänger selbstverständlich nicht. Für die Wahl seiner Schuhe ist jeder selbst verantwortlich. Wer auf rutschigem Laub mit hohen Absätzen oder schicken Slippern unterwegs ist, riskiert schmerzhafte Verletzungen. Eine bessere Trittsicherheit bieten hingegen feste Schuhe, die eine Profilsohle aus Gummi oder Kunststoff besitzen und dem Knöchel halt geben.
Die aktuellen Pressemitteilungen der Deutschen Verkehrswacht sowie weitere Infos finden Sie auch auf Twitter: twitter.com/dtverkehrswacht
Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.
Bildmaterial
Kontakt
Wenn Sie weitergehende Informationen zur Deutschen Verkehrswacht wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Gerne vermitteln wir Ihnen auch Interviewpartner.
Ihre Ansprechpartnerin:
Pressesprecherin
Hannelore Herlan
Fon: +49 (0)30 / 516 51 05 - 20
Fax: +49 (0)30 / 516 51 05 - 69


