Fahrrad und Hund - So bleiben Herrchen und Frauchen auf dem Rad

Berlin, 22. Juni 2011: Hunde, die mit ihren Haltern spazieren gehen, sind ein alltägliches Bild auf den Straßen. Wenn aus Gassi gehen aber Gassi fahren wird und der Hund neben dem Fahrrad herlaufen soll, ist es wichtig, die besondere Situation Hund – Fahrrad – Straßenverkehr im Vorfeld zu planen.

Damit Herrchen und Frauchen auf dem Rad bleiben und der Hund sicher durch den Straßenverkehr kommt, hat die Deutsche Verkehrswacht für Hunde und ihre Rad fahrenden Begleiter einige Tipps zusammengestellt:

  • Wichtigstes Kriterium, um den Hund überhaupt neben dem rollenden Fahrrad auszuführen: Das Tier muss sowohl an den Straßenverkehr wie auch an das Fahrrad gewöhnt sein.
  • Meiden Sie vielbefahrene Straßen. Das Risiko für Mensch und Tier ist zu groß. Im Zweifel ist es besser, abzusteigen und kritische Stellen zu Fuß zurückzulegen.
  • Spezielle für Rad fahrende Hundehalter gibt es Leinen, die ein plötzliches Ziehen des Hundes entweder dämpfen oder bei zu starker Belastung die Verbindung, etwa durch einen Klettverschluss, lösen. So wird ein Sturz des Fahrers verhindert. Zudem gibt es die Möglichkeit, den Hund durch ein spezielles Gestänge auf Abstand zum Fahrrad zu halten.
  • Selbst gut trainierte Hunde können plötzlich ausbrechen. Sofern Sie keine spezielle Fahrradleine oder ein Gestänge verwenden, binden Sie die Leine niemals am Lenker oder am Handgelenk fest. Gerade große und schwere Hunde können bei plötzlichem Ziehen nicht mehr gehalten werden und ein Sturz ist vorprogrammiert.
  • Wenn Sie bei Dunkelheit unterwegs sind, denken Sie daran nicht nur Ihr Fahrrad und sich selber sichtbar zu machen. Auch Ihr tierischer Freund will gesehen werden.

Maßgeblich für Tierhalter, die ihren Hund auf dem Fahrrad begleiten wollen, ist Paragraph 28 der Straßenverkehrsordnung (§28 StVO, Abs. 1). <xml>"</xml>Haus- und Stalltiere, die den Verkehr gefährden können, sind von der Straße fernzuhalten." Wichtig ist, dass nur Hunde vom Fahrrad aus geführt werden dürfen. Andere Haustiere dürfen nicht vom Fahrrad aus begleitet werden. Auch das Führen eines Hundes aus dem Auto heraus ist nicht gestattet.


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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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