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Es zwiebelt! – Richtig gekleidet schon jetzt Fahrrad fahren

Berlin, 14. Februar 2017: Erst mit frühlingshaften Temperaturen beginnt allgemein die Fahrradsaison. Wer jetzt schon aufs Fahrrad steigen möchte, sollte sich ein verkehrstaugliches Fahrrad nehmen und sich selbst wettertauglich kleiden. Die richtige Kleidung kann entscheidend dazu beitragen, bei Frost weder zu frieren noch ins Schwitzen zu geraten.

"Ein Problem bei winterlicher Kleidung ist die körperliche Anstrengung. Wer bei einem Ruhepuls warm eingepackt ist, kann schon bei leichter sportlicher Betätigung, auch beim Radfahren, ins Schwitzen kommen und riskiert damit eine Erkältung. Besser angezogen ist man nach dem Zwiebelprinzip", so Professor Kurt Bodewig, Präsident der DVW und Bundesminister a.D.

Beim sogenannten "Zwiebelprinzip" werden anstelle eines sehr dicken Pullovers oder anstelle der dicksten Winterjacke mehrere dünnere Schichten übereinander getragen. Die Kleidungsschichten bilden Luftpolster, die die Wärme halten, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Gut geeignet ist Funktions- und Sportbekleidung aus Kunstfasern oder Wolle, die übereinander angezogen werden und beim Schwitzen die Feuchtigkeit weitertransportieren. Baumwollkleidung ist weniger zu empfehlen, da sie die Feuchtigkeit speichert und der Körper dadurch schneller auskühlt. Die äußere Schicht bildet eine winddichte Jacke, am besten mit Lüftungsschlitzen, sodass die Luft zirkulieren kann. Die Hände sind beim Fahrradfahren oft eisigem Wind ausgeliefert. Fäustlinge schützen optimal vor Auskühlung, da die Finger enger anliegen. Für den Kopf eignet sich ein Tuch oder eine dünnere Mütze, die unter den Fahrradhelm passt. Der korrekte Sitz des Helms muss gewährleistet bleiben, das Hörvermögen oder die Sicht dürfen nicht beeinträchtigt sein.

Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Kleidung auch auf die Sichtbarkeit: Helle Kleidung und retroreflektierende Elemente sorgen gerade bei trübem Winterwetter für mehr Verkehrssicherheit.




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