Erste Hilfe hilft!

Berlin, 14. April 2011: Wer vor 20, 30 oder mehr Jahren seinen Führerschein gemacht hat, hat zu dieser Zeit meistens auch zuletzt den Erste-Hilfe Kurs abgelegt. Das Fahrkönnen ist durch regelmäßige Praxis stetig verbessert worden. Aber erinnern Sie sich noch an die stabile Seitenlage und die Atmungskontrolle? Damit bei einem Unfall schnell geholfen werden kann, empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht allen Verkehrsteilnehmern, ihre Kenntnisse in Erster Hilfe mit einem Auffrischungs-Kurs auf den neusten Stand zu bringen.


„Wenn Sie einem Unfallopfer schnell helfen, erhöhen sich seine Überlebenschancen beträchtlich“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Ein Erste-Hilfe Kurs zeigt Ihnen die wichtigsten Handgriffe und vermittelt das nötige Wissen, damit Sie bei einem Unfall richtig handeln.“

Wichtig im Ernstfall ist, dass überhaupt geholfen wird. Die Handgriffe müssen sitzen, auch wenn Ersthelfer in der Regel medizinische Laien sind. Wer gar nicht eingreift, kann sich wegen unterlassener Hilfeleistung unter Umständen strafbar machen.

„Ein Verkehrsunfall gehört leider immer noch zum Alltag auf unseren Straßen. Statistisch wird alle 110 Sekunden jemand bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet“, so Bodewig. „Je besser Sie als Verkehrsteilnehmer über Rettungsmaßnahmen Bescheid wissen, desto besser handeln Sie im Ernstfall. Auch wenn Sie nicht unmittelbar beteiligt sind, können Sie durch Ihren Einsatz Leben retten!“


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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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