Ehrensache: 800.000 freiwillige Stunden für die Verkehrssicherheit

Berlin, 12. Januar 2011: Ehrenamtliche Arbeit gehört zu den Grundpfeilern des freiheitlich-demokratischen Gemeinwesens. Mehr als jeder dritte Bundesbürger ab 14 Jahren engagiert sich in Deutschland freiwillig in Verbänden, Vereinen und Projekten.

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den Verbänden, deren herausragendes Merkmal die ehrenamtliche Arbeit ist.

„Für uns ist Verkehrssicherheit Ehrensache!“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Die Deutsche Verkehrswacht hat in 2010 einen großen gesellschaftlichen Beitrag an freiwilliger Arbeit geleistet und blickt auf stolze 800.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit.“

Durch die demographische Entwicklung und zukünftig durch die Aussetzung von Wehr- und Zivildienst wächst der Bedarf an bürgerschaftlichem Engagement in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. „Jeder Bürger hat es durch sein Engagement selbst in der Hand, sein Umfeld positiv zu verändern“, so Bodewig. „Wer ehrenamtlich tätig ist, ist Vorbild für andere und zieht aus seinem Engagement Freude und persönliche Bereicherung.“

Verteilt auf 16 Landesverkehrswachten und mehr als 600 Ortsverkehrswachten engagierten sich im Jahr 2010 mehr als 70.000 Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich für die Verkehrssicherheit. So einheitlich das Ziel der Deutschen Verkehrswacht ist, so unterschiedlich sind die Möglichkeiten für ehrenamtlich Tätige: Beispiele sind der Schülerlotsendienst, die Schulanfangsaktionen, die Tätigkeit als Seniorenberater oder als Helfer bei den kommunalen Verkehrssicherheitstagen.

Auf der Internetseite www.deutsche-verkehrswacht.de können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Programme und Aktionen, die ehrenamtliches Engagement benötigen, informieren. Oder sprechen Sie direkt die Verkehrswacht vor Ort an!

 

Die aktuellen Meldungen der Deutschen Verkehrswacht sind auch über Twitter zu finden: http://twitter.com/dtverkehrswacht

 

Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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