Die Musik im Blut, den Straßenverkehr im Blick
Berlin, 25. Februar 2011: Die Deutsche Verkehrswacht warnt Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer vor dem allzu lauten Einsatz von mp3-Playern im Straßenverkehr. Wer sich im Straßenverkehr bewegt, sollte mit allen Sinnen daran teilnehmen. Ansonsten überhört ein Fußgänger beispielsweise das Klingeln eines Radfahrers und es kann zu einem Zusammenstoß kommen.
„Zu laute Beats in den Ohren schotten den Hörer von der Außenwelt ab“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Wir empfehlen Fußgängern im Straßenverkehr die Lautstärke zumindest soweit zu reduzieren, dass Verkehrsgeräusche noch wahrgenommen werden können.“
Radfahrer und Autofahrer sollten gänzlich auf die Stöpsel im Ohr verzichten. Die Deutsche Verkehrswacht weist darauf hin, dass die Straßenverkehrsordnung (StVO) in Paragraph 1 von allen Teilnehmern am Straßenverkehr „ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht“ fordert. Zudem ist jeder Fahrzeugführer laut Paragraph 23 StVO dafür verantwortlich, dass sein Gehör nicht beeinträchtigt wird.
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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.
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