Deutsche Verkehrswacht begrüßt Anstrengungen des Verkehrsausschusses

Berlin, 09. November 2011: Die Deutsche Verkehrswacht begrüßt die Schwerpunktsetzung auf das Thema Verkehrssicherheit, welche die Anträge der Bundestagsfraktionen CDU/CSU und FDP, SPD und Grüne in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung dokumentieren.

Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. hierzu: „Die Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr ist eine dauerhafte Aufgabe. Die Reduzierung der Anzahl der Verkehrstoten in der letzten Dekade um 48 Prozent ist ein großer Erfolg. Gleichwohl bleibt jedes tödliche Unglück und jede Schwerstverletzung im Straßenverkehr eine nicht akzeptable Größe.“

Die bisherigen Unfallzahlen für das Jahr 2011 zeigen jedoch, dass die positive Entwicklung der letzten Jahre kein Selbstläufer ist. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen in diesem Jahr bis August 2.546 Menschen ums Leben. 2010 waren es im gleichen Zeitraum 297 Personen weniger.

„Dass nahezu alle Bundestagsfraktionen sich mit eigenen Anträgen mit der Verkehrssicherheit befassen, ist ein positives Zeichen. Wir sollten nun gemeinsam die Umsetzung forcieren“, so Bodewig. „Die Erfolge der Vergangenheit zu bewahren und weiter auszubauen erfordert neue Anstrengungen und neue Wege. Nur die gemeinsame Bemühungen von Politik, Industrie und den ehrenamtlichen Anstrengungen der Verkehrswachten in der Verkehrsaufklärung können zum Ziel führen.“


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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 70.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jedes Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.

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