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An Vatertag steigt die Zahl der Alkoholunfälle deutlich

Berlin, 2. Mai 2018: Am Donnerstag, den 10. Mai 2018 ist Christi Himmelfahrt. Viele kennen diesen Feiertag unter dem weniger heiligen Namen „Vatertag“, der vielerorts feuchtfröhlich begangen wird. Leider gehört er darum auch zu den Tagen mit den meisten Alkoholunfällen in Deutschland. Wer also tief ins Glas schaut, lässt danach lieber die Finger vom Steuer, um ernste Zwischenfälle zu vermeiden.

In einigen Regionen in Deutschland ist es Tradition, dass Männer am Vatertag in Gruppen feiern. Fahrradtouren, Wanderungen oder Fahrten in geschmückten Kutschen sind sehr beliebt, und neben der Natur wird meistens auch viel Alkohol genossen. Für viele Betrunkene endet die Fahrt nach Hause dann an einem früheren Ort.

Laut Verkehrsunfallkalender des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 2016 an Vatertag 291 Unfälle registriert, bei den Alkohol im Spiel war. An keinen anderen Tag in diesem Jahr gab es mehr Unfälle dieser Art, nicht mal an Neujahr und dem 1. Mai, die ebenfalls regelmäßig besonders viele Alkoholunfälle verzeichnen.

Gerade weil der reichliche Konsum von Alkohol an Vatertag vorhersehbar ist, können mit nüchternem Kopf Vorbereitungen getroffen werden, um die Heimreise möglichst sicher zu gestalten. Wer die Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel oder die Nummer des Taxi-Service vorher schon heraussucht, hat sie bei Bedarf zur Hand. Ein Fahrrad kann auch am nächsten Tag noch abgeholt werden, wenn es gut abgeschlossen ist. Vielleicht gibt es auch jemanden, der sich bereit erklärt, den Fahrdienst für die Freunde zu übernehmen oder einen Schlafplatz vor Ort anzubieten.

Aber auch wer an Vatertag nüchtern unterwegs ist, muss sehr aufmerksam sein. Alkoholisierte Verkehrsteilnehmer neigen zu unvorhersehbaren Reaktionen, laufen oder stürzen plötzlich auf die Fahrbahn oder erlauben sich im Rausch einen gefährlichen Spaß mit Verkehrsteilnehmern.




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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,7 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring.