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Hannelore Herlan

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Aktion „Ich trag‘ Helm“: Rücksicht nehmen

Berlin, 29. August 2011: Ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit: Wenn sich Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr bewegen, ist besondere Vorsicht geboten. Sie verfügen erst über wenig Erfahrung mit dem Verkehrsgeschehen und machen im kindlichen Überschwang noch eine Menge Fehler.   Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet

2010 verunglückten 28.624 Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr. Insgesamt ging die Zahl der tödlichen Unfälle im Laufe der Jahre drastisch zurück. Während 1978 noch 1.449 Kinder unter 15 Jahre im Straßenverkehr verstarben, sank die Zahl im Jahr 2010 auf 104 Kinder. Davon verunglückten 20 Fahrradnutzer tödlich.

Leicht abgelenkt

Das noch eher unbedachte Verhalten führt dazu, dass Kinder überdurchschnittlich häufig als Fußgänger oder Radfahrer in einen Unfall verwickelt werden. Sie lassen sich leicht ablenken und konzentrieren sich nicht ausschließlich auf die aktuelle Verkehrssituation. So hatten 2010 14,5% aller Unfallbeteiligten das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet.

Riskante Manöver

Bei jungen Radfahrern resultieren die Unfälle aus Sorglosigkeit, aber auch aus zu riskantem Fahren. Insbesondere bei Jungen ist eine starke Gefährdung festzustellen, die sich mit 66% in der Unfallstatistik der Jugendlichen bis 15 Jahre niederschlägt. Eigenes Fehlverhalten wie falsche Straßenbenutzung und Fehler beim Abbiegen sind die Hauptursachen für Fahrradunfälle.

Sicherer unterwegs

Mehr Rücksicht, erhöhte Aufmerksamkeit – das Tragen von heller und reflektierender Kleidung erleichtert den anderen Verkehrsteilnehmern die schnelle Wahrnehmung von Kindern und Jugendlichen.

Unfallstatistik

Zahlen 2010

•          28.264 Kinder unter 15 Jahre verunglückten im Straßenverkehr, davon 104 tödlich.

•          Kinder und Jugendliche verun­glücken überdurchschnittlich häufig: 14,5% aller verunglückten Fahrer und Mitfahrer von Fahrrädern hatten das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet.

•          20 Kinder starben als Fahrradnutzer (19% aller im Straßenverkehr getöteten Kinder), 1.332 wurden schwer verletzt.

•          33% der in 2010 verunglückten Kinder unter 15 Jahre waren mit dem Fahrrad unterwegs.

•          Jungen sind stärker gefährdet als Mädchen: Knapp 66% der verunglückten Radfahrer waren Jungen. 13 Jungen und 7 Mädchen erlitten einen tödlichen Fahrradunfall, von 1.332 Schwerverletzten waren es 918 Jungen.

Unfallursachen

•          Hauptfehlverhalten der Kinder zwischen 6 und 14 Jahren: falsche Straßenbenutzung (Fahren in die falsche Richtung), Fehler beim Abbiegen, Ein- und Anfahren.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ruft mit der bundesweiten Aktion „Ich trag‘ Helm“ zum freiwilligen Tragen von Fahrradhelmen auf; umgesetzt wird die Aktion von der Deutschen Verkehrswacht. Anlässlich der EUROBIKE 2011 gibt die Deutsche Verkehrswacht ab heute bis zum 3. September 2011 täglich eine Pressemitteilung zum Thema „Fahrradhelm“ heraus.



Weitere Informationen:
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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.