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Hannelore Herlan

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ABC-Schützen im Straßenverkehr

Berlin, 22. Juli 2011: Die ABC-Schützen und I-Dötzchen sind bald wieder unterwegs. Die Einschulung ist für jedes Kind ein besonderes Ereignis. Weil Schulanfänger auch Verkehrsanfänger sind und aufgrund ihres Alters und Entwicklungsstandes zu den schwachen Verkehrsteilnehmern gehören, widmen ihnen nicht nur Eltern, sondern auch die Polizei und die Verkehrswachten besondere Aufmerksamkeit.

„Das Erste, was Ihr Kind für die Schule lernt, ist der Schulweg“, rät Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Das Schulwegtraining ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die Zeit in Anspruch nimmt und bereits einige Wochen vor Schulbeginn erfolgen sollte.“

Damit Ihre Kinder auf sicheren Pfaden zur Schule kommen, hat die Deutsche Verkehrswacht Tipps zum sicheren Schulweg:

  • Ermitteln Sie den sichersten Weg zur Schule. Das ist nicht immer der kürzeste, aber mit Sicherheit der beste Weg.
  • Gehen Sie den Schulweg mehrfach gemeinsam.
  • Besprechen Sie die Gefahrenquellen auf dem Weg ausführlich und erklären Sie Ihrem Kind, dass es die Straße nur an gesicherten Stellen überqueren darf, also an Ampeln und Zebrastreifen. Üben Sie mit ihm, wie es sich an diesen Stellen richtig verhält.
  • Rollentausch: Lassen Sie sich von Ihrem Kind zur Schule führen. Dabei soll es Ihnen erklären, was es sieht und was es deshalb tun möchte.
  • Begleiten Sie Ihr Kind am Anfang auf dem Schulweg und prüfen Sie nach einer gewissen Zeit, ob Ihr Kind den empfohlenen Weg benutzt und ob es noch aufmerksam ist und Ihre Ratschläge beherzigt.
  • Wenn Ihr Kind mit dem Schulbus oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, üben Sie auch hier das richtige Verhalten - an der Bushaltestelle, beim Ein- und Aussteigen und im Bus.
  • „Eltern-Taxi“: Zu Fuß zur Schule zu gehen trägt dazu bei, dass Kinder selbständig werden. Wer sein Kind ausnahmsweise mit dem Auto zur Schule bringt, darf nie den Kindersitz vergessen, egal wie kurz der Weg ist. Halteverbotszonen vor der Schule dienen der Sicherheit der Kinder.

„Eltern haben eine Vorbildfunktion“, so Bodewig. „Wenn Sie eilig bei Rot über die Straße laufen, müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Kind es Ihnen nachmacht.“ Der Schultag sollte harmonisch und ohne Eile beginnen. Emotionaler Stress und Zeitdruck wirken sich negativ auf die Aufmerksamkeit des Kindes in der Schule und im Straßenverkehr aus.




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Die Deutsche Verkehrswacht gehört zu den ältesten und größten Bürgerinitiativen Deutschlands. Seit ihrer Gründung 1924 arbeitet sie für mehr Sicherheit und weniger Unfälle auf unseren Straßen – heute mit mehr als 60.000 ehrenamtlich Engagierten. Sie informieren, beraten und trainieren mit Verkehrsteilnehmern jeden Alters sicheres Verhalten im Straßenverkehr. Die Zielgruppenprogramme der DVW erreichen rund 2,5 Millionen Menschen pro Jahr. Die DVW finanziert ihre Aktionen und Programme mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch Mitgliedsbeiträge und Sponsoring.