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Beschlüsse 2009

ESP

Die Ausrüstungspflicht von Neufahrzeuge mit einem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) ab dem 01.11.2014 ist ein wichtiger, zukunftsweisender Schritt für die Verkehrssicherheit. Unfallforscher schätzen, dass mit ESP in Deutschland pro Jahr 37.000 Unfälle mit Verletzten und 1.100 Unfälle mit Getöteten vermieden oder zumindest in ihren Folgen abgeschwächt werden könnten.

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Shared Space

Seit rund 2 Jahren wird in Deutschland eine intensive fachliche, öffentliche und politische Diskussion darüber geführt, ob das sogenannte „shared space“ – Prinzip zur gleichberechtigten und kon­fliktfreien Nutzung eines weitgehend beschilderungs- und regelungsfreien Straßenraums durch alle Verkehrsteilnehmer als zukunftweisendes, sicherheitsförderndes Verkehrsmanagementkonzept dienen kann.

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Verhaltensbeeinflussung durch Führerscheinentzug

Es ist eine zunehmende Missachtung der Straßenverkehrsordnung (StVO) durch die Verkehrsteilnehmer zu beobachten. Grund dafür ist unter anderem das relativ geringe Risiko, „erwischt“ zu werden in Verbindung mit wenig abschreckenden Sanktionen. Dabei besteht eine Korrelation zwischen diesen beiden Punkten: Je geringer die Entdeckungswahrscheinlichkeit für ein Delikt ist, desto höher muss die Strafandrohung sein. Ein weiteres Problem bei Ordnungswidrigkeiten und Bußgeldern ist die soziale Ungerechtigkeit: Der eine zahlt das Bußgeld „aus der Hostentasche“, den anderen trifft der gleiche Betrag tatsächlich hart. Als besonders wirksam gegenüber allen Kraftfahrern hat es sich erwiesen, wenn diese ihren Führerschein abgeben müssen.

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Verhaltensbeeinflussung durch Schock-Videos

Im Kampf gegen Raser, Drängler, Gurtmuffel, Trunkenheitsfahrer und andere Verkehrsrowdys setzt die Polizei in Nordrhein-Westfalen auf eine „Schocktherapie“: An Kontrollstellen werden Verkehrssündern per Video die drastischen Folgen von Unfällen gezeigt. Mit dieser ungewöhnlichen Maßnahme will man eine Bewusstseinsänderung herbeiführen und damit die Zahl der Unfalltoten und -verletzten reduzieren. Horrorvideos als neue Lebensretter? Wie steht es mit der Langzeitwirkung einer solchen Schocktherapie?

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