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Fit bleiben im (Un-)Ruhestand

Die Lebenserwartung in Deutschland verlängert sich kontinuierlich. Ob wir beim Altern gesund und fit bleiben, hängt auch mit unserem individuellen Lebensstil zusammen. Jeder kann selbst etwas dafür tun, mit Freude und bei guter Gesundheit den (Un-)Ruhestand zu genießen. Ein aktiver Lebensstil mit ausreichend Bewegung und einer gesunden, ausgewogenen Ernährung sind wichtige Schutzfaktoren vor vielen Krankheiten und helfen, mobil zu bleiben.

ITH 2013 - fit bleiben

Wer sich ausreichend bewegt, fördert seine körperliche Gesundheit und sein geistiges Wohlbefinden. Beim Spazierengehen, Radfahren oder Schwimmen kommt der Kreislauf in Schwung, das Immunsystem wird gestärkt und der Bewegungsapparat gefördert. Auch Einschränkungen in der Beweglichkeit, die wir alle mit zunehmendem Alter erleben, wird entgegengewirkt, und damit eine wichtige Voraussetzung für unsere Teilnahme am Straßenverkehr erfüllt.

Eine gute Beweglichkeit ist für das sichere Bedienen eines Fahrzeugs enorm wichtig – sei es für den Schulterblick, das Lenken oder das Pedalieren. Bereits kleine Einschränkungen können dazu führen, dass das Auto oder das Fahrrad nicht mehr in der notwendigen Weise beherrscht werden, dass Reaktionen verzögert oder gar nicht kommen. Auch wenn dies jeden Menschen in jedem Alter treffen kann, sind hiervon besonders Senioren und Seniorinnen betroffen.

Fit durch die richtige Ernährung

Vollwertig und ausgewogen zu essen und ausreichend zu trinken ist nicht nur gesund und steigert das Wohlbefinden, sie helfen auch, leistungsfähig zu bleiben. Gerade Autofahrer wissen leichte Kost, die nicht müde macht, zu schätzen. Wer sich hinters Steuer setzen will, sollte vorher nur kleine Portionen essen; Obst, Gemüse, Vollkornbrot und Fisch sind ideal. Die besten Durstlöscher sind Mineralwasser, Saftschorlen oder Früchtetee.

Doch auch wer fit einsteigt, braucht regelmäßige Pausen. Wenn die Konzentration nachlässt, steigt die Gefahr des gefährlichen Sekundenschlafs; eine Pause kann den Kreislauf wieder in Schwung bringen. Legen Sie bei langen Fahrten spätestens alle zwei Stunden eine Rast von 20 bis 25 Minuten ein.

Gehirnjogging

Im Straßenverkehr gibt es immer wieder Situationen, die ein schnelles und sicheres Handeln erfordern. Die Reaktionszeiten sind dabei auch abhängig von der Geschwindigkeit, mit der Informationen wahrgenommen und verarbeitet werden. Mit dem Altern geht eine Verlangsamung der Informationsverarbeitung im Gehirn einher. Auch die Konzentration lässt oft schneller nach. Während eine langsamere Reaktion nicht vermeidbar ist, können die Schnelligkeit der Informationsverarbeitung und die Konzentration trainiert werden.

Wer sein Gehirn immer wieder vor neue Herausforderungen stellt und sein Gedächtnis trainiert, bleibt länger geistig fit. Abwechslungsreiche Übungen, die vor allem die  Reaktionsgeschwindigkeit und die Aufmerksamkeit trainieren und Problemlösungen erfordern, schulen die kognitiven Fähigkeiten. So können auch Merkfähigkeit und Erinnerungsvermögen gestärkt werden. Allerdings ist es wichtig, sich immer wieder neuen und herausfordernden Aufgaben zu stellen – und sich zwischendurch eine Pause zu gönnen.