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Licht-Test

Funktionierende und richtig eingestellte Autolampen sind ein absolutes Sicherheits-Muss, nicht nur in der dunklen Jahreszeit. Daher wird die Beleuchtung bei jeder Hauptuntersuchung (HU) geprüft und die Plakette nur vergeben, wenn kein sicherheitsbeeinträchtigender Mangel vorliegt.

Im Oktober jeden Jahres können Auto- und Lkw-Fahrer kostenfrei am Licht-Test teilnehmen und die Scheinwerferfunktionen, die Leuchtweiteregulierung, die rückwärtige Beleuchtungseinrichtung und das Bremslicht testen lassen. Organisatoren sind der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Schirmherr ist der Bundesverkehrsminister.

Licht-Test 2016

Jeder dritte Pkw fährt mit mangelhaftem Autolicht. Das ist das Ergebnis des Jubiläums-Licht-Tests "60 Jahre Sicherheit". Die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen haben auch diesen Oktober wieder mehrere Millionen Fahrzeugbeleuchtungen überprüft. Insgesamt 138 000 dieser Tests flossen in die jetzt von Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und Deutscher Verkehrswacht (DVW) veröffentlichte Statistik ein. Die Bilanz: An 32 Prozent der Pkw wurde die Beleuchtungsanlage beanstandet. Damit hat sich die Anzahl an Fahrzeugen mit Mängeln im Vergleich zum vergangenen Jahr nur geringfügig um 0,2 Prozentpunkte verbessert.

Ganz oben auf der Mängelliste stehen nach wie vor die Hauptscheinwerfer mit 21,3 Prozent (2015: 23 Prozent). Dabei ist der Anteil der Blender mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern auf 9,6 Prozent leicht gestiegen (2015: 9,3 Prozent). Die Quote zu niedrig eingestellter Frontlichter, welche die Straße nicht richtig ausleuchten, ist dagegen auf acht Prozent minimal gesunken (2015: 8,3 Prozent). Bei 8,3 Prozent der statistisch erfassten Fahrzeuge wurde die rückwärtige Beleuchtung kritisiert (2015: 7,6 Prozent). Unverändert zum Vorjahr fuhren 3,9 Prozent der Pkw mit defektem Bremslicht.

Im Vergleich der Bundesländer schneidet Sachsen-Anhalt am schlechtesten ab: Von allen Fahrzeugen, die dort in die Statistik einflossen, waren 49,7 Prozent mangelhaft. Überdurchschnittlich hohe Mängelquoten haben darüber hinaus Bremen (43,8 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (38,8 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (37,1 Prozent). Am besten wurde in Thüringen (21,4 Prozent), Brandenburg (22,2 Prozent) und Saarland (25,2 Prozent) getestet.