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Ihr Ansprechpartner:
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Projektreferent

kinder(at)dvw-ev.de

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Gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Kinder im Strassenverkehr

Kinder im Straßenverkehr

Die DVW ist mit dem Programm „Kinder im Straßenverkehr“, kurz KiS genannt, erfolgreich in Kindertageseinrichtungen tätig. Unsere Moderatoren beraten Erzieherinnen und Erzieher über neue verkehrspädagogische Ansätze und Methoden und unterstützen sie, wenn sie in ihrer Einrichtung die Durchführung verkehrspädagogischer Aktionen planen.

Kinder im Straßenverkehr

Vorschulkinder können den Verkehr nicht ausreichend wahrnehmen. Ihnen fällt es schwer, ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig auf verschiedene Dinge zu richten. Sie können mehrere Sachverhalte noch nicht in eine logische Beziehung zueinander setzen und auch noch nicht ausreichend vorausschauend denken. Die Entwicklung dieser und anderer Fertigkeiten und Fähigkeiten wird durch das Programm „Kinder im Straßenverkehr“ unterstützt.

KiS-Moderatoren beraten Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertageseinrichtungen. Im Vordergrund stehen die Beschreibung von entwicklungsbedingten Verhaltensweisen von Vorschulkindern im Straßenverkehr und die Vorbereitung einer situations- und altersgerechten Verkehrserziehung.

Beratung für Erzieherinnen und Erzieher

Neben praxisnahen Empfehlungen, die sich auf die jeweiligen Rahmenbedingungen ihrer Einrichtung beziehen, erhalten die Erzieherinnen und Erzieher Anleitungen für Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen. Diese Übungen sind derart gestaltet, dass sie sowohl das motorische als auch das kognitive Lernpotenzial der Kinder berücksichtigen und miteinander verknüpfen. Dadurch wird erreicht, dass die kindliche Reaktionsfähigkeit geschult und die Bewegungssicherheit ausgebaut wird.

Um eine langfristige Zusammenarbeit zu gewähren, wünschen wir uns eine enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen den Moderatoren und den Kindertageseinrichtungen. Dies hat für beide Seiten Vorteile, denn je länger sich die Kooperationspartner kennen, je besser können sie sich aufeinander einstellen. Davon profitieren insbesondere die Kinder, für die „Verkehrserziehung“ zum Alltag wird und kein einmalig-exotisches Erlebnis ist.

Aktiv in der Kindertageseinrichtung

Verkehrserziehung kann mit Vorschulkindern nur praktisch, nicht theoretisch durchgeführt werden. Deshalb regen unsere Moderatoren in einem ganzheitlichen Ansatz aktives Lernen und Erleben an, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Beliebt und bewährt sind Verkehrswochen und Verkehrssicherheitstage, bei deren Planung und Durchführung die KiS-Moderatoren den Erzieherinnen und Erziehern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Verkehrswoche bietet sich als erlebnisreiche Projektwoche an. Von Wahrnehmungsübungen und Reaktionsspielen hin zum Malen von Verkehrssituationen oder Basteln verschiedener Utensilien, die bei selbstgeschriebenen Theaterstücken ihren Einsatz finden oder beim Singen von Verkehrsliedern reicht die Palette an Kind gerecht gestalteter Verkehrserziehung.

Ein Verkehrssicherheitstag bildet idealerweise den Abschluss einer Verkehrswoche. Hier handelt es sich um eine große Veranstaltung, zu der auch Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde mitgebracht werden können. Das Thema des Verkehrssicherheitstages wird individuell an die Bedürfnisse der Kindertageseinrichtung angepasst. Üblicherweise spiegelt das Thema die besonderen Dinge der Verkehrswoche wider – wenn dort ein Theaterstück einstudiert wurde, wird es auf dem Verkehrssicherheitstag aufgeführt, wenn Spiele zu Motorik, Wahrnehmung und Reaktion im Vordergrund standen, werden nun auch die Besucher des Verkehrssicherheitstags darin einbezogen.

Jede Kindertagesstätte kann auf die Erfahrung der KiS-Moderatoren zurückgreifen und auch auf die der Verkehrswachtmitarbeiter vor Ort. Eine Verkehrswacht kann den Verkehrssicherheitstag beispielsweise mit verschiedenen Aktionselementen ausstatten, beispielsweise Roller-Parcours oder Kindergurtschlitten.

Der Verkehrssicherheitstag bietet den Eltern auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit dem Moderator. Neben allgemeinen Tipps und Ideen für eine altersgerechte Verkehrserziehung können auch Fragen zu der Verbesserung der Sicherheit des eigenen Kindes im Straßenverkehr geklärt werden.